Freitag, 13. Juni 2008

Aus der Sicht meines Hundes - Luigi!

(aus dem Blogbuch "wias Lebm so spüt" Eigenverlag 2007)


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...was für eine Welt! War mit Herrli, Frauli und der Tschinettn meiner Hundegattin heut beim Zielpunkt einkaufen. Lauter voll leckere Guttis. S'Herrli hat mich gleich bedroht das ich ja meinen "Riassl" aus der Schachtel draussen lass, und wenn ich den schönen Schinken stibitze, hat er gsagt, sind all meine Sorgen nur mehr imaginär.
"Oba Sie, die Tschinettn derf schon reinschnofeln"!
Dabei ist gerade Sie die jenige die zum Beispiel die Fransen aus'n Teppich rausreist wenn Herrli und Frauli net da sind!
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Ich krieg dann aber die Schimpfer dafür! Wie mein Dosenöffner es Herrli! Der kriegt auch immer die Schimpfer, auch wenn er garnix damit zu tun hat. Das ist unser Schicksal als Männer sagt der intelligente Hund von Welt, also ich.
Während ich und s'Herrli den Einkauf rauf schleppen, kommt das Frauli mit dem Hasen aus'n Haus. Schlabber, von wo kommt der jetzt her, für mich zum fressen oder zum spielen hab ich gedacht. Typisch Frauli "schleich di Luidschi"! Die letzten Tage war der Hoppelbraten im Badezimmer weil er g'hustet hat! Da kann ich das Langohr nicht jagen. Die Zweibeiner ham ja schon ausgezuckt weil ich den freifliegenden Nymphensittich zum Absturz brachte. Anstatt Dankbarkeit das ich den furchtbaren Lautquietscher zur Strecke gebracht hab, attacke mit der Zeitung vom Herrli. An diesem Tag gabs auch kein Kaustreifchen mehr - trotz Protest! Warum Herrli am nächsten Tag mit uns - also mit mir und der Tschinettn nach Ungarn in mindestens 5 Tierhandlungen gfahrn ist und umbedingt den gleichen Flattermann wieder haben wollte versteh ich heut noch nicht!
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S'Frauli ist am Abend als sie von ihrem 24er Dienst z'Haus kommen ist ganz grantig aufs Herrli und mich und hat immer g'schimpft - und das ist ein ganz anderer Vogel! Die spinnen die Zwei!
Der fette Hase sitzt jetzt jedenfalls in meinem Garten und frisst mein Gras. Wahrscheinlich baut Herrli auch dieses Jahr wieder den halben Garten nur für die Hasen um.
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Aber wie gesagt: Eines Tages dawisch ich die schon. Leider halten die Hasen nicht solange wie die Quietschpupperln die ich regelmäßig mit Wonne zernegere.
Übrigens hab ich dann doch noch ein Blattl vom Schinken abgekriegt. Ich sags ja, der treue Hundeblick ist kostbarer als tausend Beller!
Grüße an alle Hündinnen Euer Luigi aus Krumbach

Mittwoch, 11. Juni 2008

Foische Zähnd - oba wöche?

(aus dem Blogbuch "wias Lebm so spüt" Eigenverlag 2007)

"Tja", sagte der Zahnarzt und fuhrwerkte in meinem weit aufgesperrten Mund herum. "Da müssen wir wohl oder übel das minderwertige Implantat, das Sie sicher im Ostblock machen haben lassen entfernen"! Das war ein schweizer Institut - wollte ich sagen, wurde aber durch das herumliegende Werkzeug in meinem Mund und irren Schmerzen so daran gehindert das nur ein "Glrluugl..." rauskam. "Was hams g'sagt"? fragte der Dentalveterinär während er diabolisch lächelnd auf der schmerzhaft entzundenen Stelle am Oberkiefer herumdrückte und klopfte! "Sie haben die Wahl Herr Vater, Wir entfernen die Implantate und in zwei Wochen bekommen's dann eine Totalprothese 00007076 sozusagen die Sparform"! "Woos a Wipplingerbrosch - Niemois". "Na, Na- Herr Vater" meinte er hämisch grinsend sich an meinem Schmerze labend. "Do hams am falschen Platz g'spart - aber wir kennen uns ja schon so lang, da hab ich speziell für Sie natürlich ein nichtauszuschlagendes Angebot parat. Wir ersetzen die nicht verträglichen Implantate gegen Titanimplantate in Vollnarkose, nach europäischen Richtlinien - die Kassa zahlt Ihnen da aber nix drauf"!
"Glmpf" wollte ich protestieren und erstmals antibiotisch abschirmen lassen. Die ungarisch- schweizer Implantate haben mich ein Vermögen gekostet, die werd ich doch jetzt net so einfach mirnichts dirnichts ausseschneiden lassen. "Wir könnten uns ja preislich wunderbar entgegenkommen" meinte der geschäftstüchtige Fleischer ignorant meine Einwände mißachtend, währenddessen er sein Werkzeug endlich aus meinem Mund räumte.
"Schauns Herr Vater, Sie machen mir die beiden Terrassengeländer und wir schaun dann was noch zum aufzahl'n ist. Oder wir können auch normal verrechnen, da kann ich Ihnen aber nimmer so entgegen kommen"! "Jedes Implantat kommt auf 760 Euro inklusive OP, also alle vier Titanimplantate, die sie benötigen um in zwei drei Tagen wieder schmerzfrei lächeln zu können, läppische 3080 Euro! Ist das ein Angebot???"
Um halb neun Uhr abends solle ich wieder in seiner Ordination erscheinen und ihm meine Entscheidung bekannt geben! Am Bild kann man erkennen wofür ich mich entschieden habe.
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"Wir haben doch die sichereren und besseren Methoden hier in Österreich, wenns amal net so passt könnens jederzeit auf Kassakosten wieder kommen"!

Zwei Monate später - Schmerzen zum auswachsen! Diesmal stehen gleich drei Titanimplantate unter Eiter - Außerdem hams mir sowieso dauernd a bissl weh tan!
Das -Geländer vom Herrn Doktor ist seit zwei Wochen montiert - wunderschön, stolz isser drauf! Einfach wirkliche österreichische Wertarbeit! -
Und ich sitz schon wieder da!!!
"Wenn die Schmerzen und das Eiter nicht weggehn müss ma die Implantate wieder entfernen Herr Vater, dann vertragens eben keine Implantate - da kann man halt nichts machen".
"Ich kann Ihnen noch eine obere Totale anbieten, Herr Vater! Natürlich beste Qualität, österreichische Wertarbeit eh klar!
Die alten Implantate kann ich Ihnen aber nicht mehr zrücknehmen!
Mit etwa 200 Euro kann ich Ihnen entgegen kommen wenns ma einen Zahnschein bringen"!

Wie hätt ich damals schmerzgeplagt auf dem Folterstuhl anders entscheiden können! - Hauptsache die Schmerzen hören auf!

Einzig was mir dazu einfällt ist dass vier mal 760 Euro nicht 3080 sondern 3040 ausgemacht hätt.
Mittlerweile hab ich schon die zweiten "Dritten" jetzt halt a Wipplingerbrosch! Das erste hab ich in der Eingewöhnungszeit beim Auftauchen aus'n Stubenbergsee unglücklich verloren.

Und die Moral von der Geschicht - traue keinem Zahnarzt nicht!

kep.

Dienstag, 10. Juni 2008

SEID UMSCHLUNGEN MILLIONEN

(aus dem Blogbuch "wias Lebm so spüt" von kep. - Helmuth Vater Eigenverlag 2007)

oiso von mir!

Heut in der Früh, ich fahr zu meinem Hausarzt nach Aspang am Wechsel, weil ich a Rezept für meinen Diabetes brauch. Eh Stress, jede Menge Arbeit Z'haus und die Termine treiben mich zum Wahnsinn. Ich park grad mein Auto, läut' die Haundgurkn. Do bin i eh glei augfress'n in oller Herrgottsfruah. "Ja bitte" melde ich mich sehr freundlich in der Erwartung es könnt Kundschaft sein.
"Begrüße Sie Herr Vater..... wissen Sie ... ich heiß... nämlich auch.... Helmuth". - Nau leiwaunt denk ich mir, a Deitschländer, - Kunde kaun des amoi kane sein - und sag "Und-wos wüsst"?
"Jaaa- Herr Vater.... Sie haben doch gewonnen! ..... Einen neuen Audi (irgendwas)... im Wert von (wos was i wievü).... den könnens schon Morgen aus Salzburg abholen!"
"Hurch zua Oida, den kaunst ma Postfrei vur die Tier stöhn, oder waast wos i schenk dan! - Und sunst, lossts mi bitte mit soiche Bledheitn auglaant - es Betriagagsindl! I kauf nix - es Gfraster"!!!

Beim z'Hausfahren is mir dann die Gschicht vom Lotto eingfalln und hab mich wiedermal über die aggressiven telefonischen Werbespams deppertgeärgert!
Im September oder Oktober des Vorjahres klingelt das Händy - unbekannte Nummer - Kunde??? der einen Aluminiumzaun oder ein Garagentor bestellen will??? - Ich war grad im Nachtdienst meines Nebenjobs als Behindertenbetreuer und am Kochen.
"Guten Tag Herr Vater - ich heiße ?????? und ruf von der Lottozentrale an. Sie kennen ja 6 aus 45 - oder? - Wir haben da ein ganz spezielles Angebot für Sie....."
Ich weiss nicht was mich an diesem Tag g'stochen hat - jedenfalls hat mit die Dame am anderen Ende der Leitung doch glatt 1500 Tips um nur 100 Euronen im Monat aufgeschwatzt.
Super Sache - versuch ich meinen Ärger über meine Blödheit zu besänftigen. Da kannst ja nur gewinnen!!!
Im ersten Spielmonat hab ich gleich 60 Dreier und a poar Vierer g'macht. Jedenfalls ausgerechnet weit mehr als der Spieleinsatz.
Auch im zweiten Spielmonat unzählige Dreier und Vierer. Na ja, wenns nix kost! Nach sechs Spielmonaten gibts als Treueprämie einen 500 Euronen Gutschein für ein 5 Sterne Hotel deiner Wahl - aus einer Liste. "Und des brauchst a, wennst sovü gwinnst"!
Sozusagen als Entspannung vom Gewinnstress!
Nach dem dritten Spielmonat hab ich die erste Gewinnabrechnung kaum erwarten können.
Am Kouvert stand " Wir machen Millionäre"
Im ersten Monat Einsatz 99 Euro Gewinnausschüttung 55 Cent
Im zweiten Monat, der mit den vielen Vierern - Einsatz 99 Euro Gewinn 3,41 Euro. Ach das dritte Monat hat sich unter der magischen 5 Eurogrenze bewegt....
"Do stimmt wos net mit die Nulla und Komma!! I muass so um die sechs Hunderter quonnen haum! I hobs mir jo ausgrechnet! Sicher nur a Missverständnis des i glei morgen abklären werd"!
Tage später ringe ich mich zu einem telefonat durch. Eh scho wissen, ich hass ja des Telefon! Am anderen Ende der Leitung, der Stimme nach zu uteilen eine dicke Frau mit Bartwuchs, der ich freundlich mein Anliegen vortrge und um Klärung des Missverständnisses bitte. -- Die Blade mit'n Boart: "Heans, i sitz do in an Kolzenter (neumodische Telefonzentrale), i kaun ihna goarnix sogn"! "Ja aber...." "I was nix, ober i werds der Zentrale weiterleiten und die rühr'n sich in den nächsten Tagen,.. fidahörn!!!"!!
Oiso do is jetzt irgendwos net gaunz in Ordnung. Am nächsten Tag auf die Bank den Einziehungsauftrag sperren lassen. Am Kontoauszug hab ich dann auch die Telefonnummer der Spielgemeinschaft Alpenla... gefunden. Das zum Thema Lottozentrale. Also ruf ich bei der Spielgemeinschaft an und bemühe mich freundlich zu bleiben. S'könnt ja doch ein Missverständnis sein.
"Guten Tag, Spielgemeinschaft Alpenla.. mein Name ist ????, was kann ich für Sie tun"? Ah, des is die freundliche ältere Dame die mir das Abo verkauft hat, sehr gut! Guten Tag mein Name ist..... meine Kundennummer...... offensichtlich hat sich bei der Gewinnabrechnung ein kleiner Fehler eingeschlichen. Da steht ein sehr viel geringerer Betrag als ich eigentlich gewonnen hab! Mit ruhigen Ton antwortet mir die nette, ältere Dame "aber Herr Vater - haben Sie nicht den Gewinn durch 99 geteilt? Mit Ihnen spielen doch noch 98 weitere Spieler mit, mit denen die Gewinnausschüttung geteilt werden muß. Und was glauben Sie wer den enormen Aufwand der hier entsteht bezahlen soll, die vielen Arbeitskräfte die da dran hängen". "Ja aber ...die 98 Mitspieler müssen doch auch was gew....." Herr V A T E R - in dieser Firma geht alles seinen rechten Weg". Meinte die freundliche ältere Dame, die sicher auf diesen Job angewiesen ist und der ihr wahrscheinlich unsäglich auf die Nerven ging. " Liebe gnädige Frau, ich versteh garnet warum Sie für so eine Betrügerfirma arbeiten, ich bin erschüttert und wünsche die sofortige stornierung meiner Mitgliedschaft bei sonstiger gerichtlicher und medialer Konsequenzen für Ihre Firma"!!!
"Ich werde das weiterleiten Herr Vater, es betrübt mich das sie mit unseren Leistungen nicht zufrieden sind. Mein Chef wird sich mit Ihnen ins einvernehmen setzen, ich wünsch Ihnen noch einen guten Tag"!

Bis heut hab i nix mehr g'hört von der dubiosen tiroler Firma, keine Hompäätsch, keine Telefonnummer.... bis auf die von dem alten Drachen, die wahrscheinlich die Mutter vom Chef ist und mit meinen Mercedes am Abend ham foahrt!
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und die Moral von der Geschicht - "spiele nicht!!
kep.

Montag, 9. Juni 2008

Gartltag

Ois Gemüsebauer bin i eher a Wirschtl! Die angesetzten Radieschen zum Bleistift - 1 Sackerl - 4 m² Urwald und kane Radieschen. Entweder holzig oder aufgsprungan oder afoch zu kla.

Die Kohlrabi Alle Blattln trotz Hochbeet von den Schnecken gefressen - jetzt hab ichs a bissl aufteilt und eine Schneckenabwehr eingebaut. Meine Leser wissen ja bescheid über meine vorjährige Erfindung mit dem überdachten Salzklebestreifen! Hat sich super bewährt - Die Erdbeeren im Vorjahr haben nicht die Schnecken gefressen. I oba anet! Sondern meine liebe Familie macht sich üblicherweise immer über meine Fruchterträge her. Und dann verarschen's mich noch für meine Bemühungen. Zum Beispiel komm ich heim und freu mich über einen erspähten kleinen Pfirsich - dabei ham die Gschrappen spaßeshalber a unreife, gelbrote Paradeiser draufghängt. - Sehr witzig.

Aber mit unserem Säulen- Apfelbaum ist mir im vergangenen Herbst echt ein Treffer gelungen. Nach Anleitung aus'n Internetz hab ich das Ding zruckgschnittn und die ganzen Wassertriebe entfernt. Sonst hat er immer so seit seinem fünfjährigen bestehen eins maximal vier Apferl tragen. Dieses Jahr zweiundsechzig noch kleine grüne Apferl. Super!!!

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Da hab ich heut versucht einen auf Schönbrunner Landschaftsgärtner zu machen. Also so a ganz a richtige Kugel isses jetzt zwar no net worden, aber i glaub des muass sich erst a bissl auswachsen. Des wird scho no!
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Den Rasen hat unser Mieter der Ludwitsch heut gmäht! - Ich liebe den gemähten Rasen! Es schaut dann immer so gepflegt aus.
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Und der Max hat ein neues Bankerl bekommen. Im vergangenen Winter wollten den Max a poar bsoffene Buam entführn. Dabei ist ihm ein Bein und ein Arm abgebrochen.

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Wahrscheinlich war er den brutalen Terroristen für den Abtransport auch zu widerspenstig. Recht so Max!!!
Eine schöne Arbeitswoche wünscht Euch kep.

Freitag, 6. Juni 2008

laungsaum wochs ma zaum!

...des neiche Blog und i! Gern hätt ichs ja so, also eigentlich genauso wie mein altes Blogerl. Derweil kämpf ich halt noch immer mit den Layoutproblemen und den Einstellungen umadum. Schau ma amoi - jetzt mochts jedenfois amoi Spaß.

Bei mir daham in Krumbach in der buckligen Welt regnets grad wia deppat! Saukoid is und i kaun in mein schenan Goartn nix mochng.
wohlfuehloase-44-

Donnerstag, 5. Juni 2008

Seinerzeit - fria amoi!

Wie sich die Zeit doch verändert!

1996
kein-komentar
2001
sommerHaus
2007
PIC_0018


1999
luigi6monate
2001
luigi-1-jahr
2007
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Montag, 2. Juni 2008

FUSSBALLWAHNSINN

Oiso, Grundsätzlich amoi, i bin ka Fan!!!!
Als Kind war ich mit meinen Schulkameraden manchmal bei Fußballmatches. Zudem bin ich ja keine 300m von der alten "Pfarrwiesn" (Rapidplatz) entfernt aufgwachsen. Das heißt, als Hütteldorfer bist Rapidler, des is hoit so!
Im Vergleich zu heute war Fußball früher Sport. Die Spieler konnte man nach dem Spiel angreifen und Fragen stellen. Bei den Trainings durfte jeder gratis zuschaun. Eintrittskarten zu den Schlagerspielen kosteten maximal 20 Schilling. Für die Gschroppm aus'n Bezirk immer Gratis. Raufereien und Bsoffene hats damals auch schon geben. Hitech war damals bestenfalls in Krankl sein alter, blaumetallic Mercedes 280 SE, der sich nach dem Starten auch schon anghört hat als würd er aus'n letzten Loch pfeifen. Fahnen, Wimpel, Schals und Kapperln konnte man beim Platzwart unmittelbar nach'n Match bekommen. Die sogenannte Fanmeile war der Abstellraum neben den Manschaftskabinen wo Trainingsgeräte und Fanartikel gelagert wurden. Das Kuriose daran war das alle Fanartikel verschenkt wurden. Für's helfen, die Papierln auf den Tribühnen aufzuklauben gabs eine Schartnerbombe. Ein fahrbarer Würstelstand versorgte die Zuschauer und Fans mit Ottakringer Bier, Mannerschnitten, Burnwurscht und Tschoppalwosser!
Damals war die typisch österreichische Vereinsmaierei einfach noch wichtig. Parteibiachl, ÖAMTC- Ausweis und Sterbeverein (Wiener Verein - Versicherung im Sterbefall) war die Mindestvereinszugehörigkeit eines Wieners.

Hooligans, Messerstechereien, Tote, Polizeipräsenz, Security, brennende Tribühnen, Kameraüberwachung, Eintrittskarten um 3000 Euro, Massenhysterie, Fanmeilen usw. is uns net abgegangen!!!
Einen schönen Wochenbeginn kep.

Mundart Gustostückerln

´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´ SCHMONZESS aus dem Hebräischen "Schmon" wurde das Wort österreichisiert und bedeutet Unsinn, Wertlosigkeit, Kram. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° PFEIFENSTIERER Hochgewachsene dünne Person- oder- eine Person die im Umgang mit zu erledigenden Dingen (PODSCHERT)- ungeschickt ist ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ BASSENA Wandbrunnen (ist am Gang vor den Substandardwohnungen montiert. Treffpunkt für Hausfrauen zum ausrchten der Mieter- trodschn (tratschen) hausinterner Informationsaustausch ------------------------------------------------------- KOMBINESCH (Kombinege - Combineige) Unterkleid - (das kleine Schwarze) ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ DSCHUREFETZ'N steht im wienerischen Sprachgebrauch für das Intimtuch. (wiedergehört bei Georg Danzer +) =========================== DIWANWOIZ'N - gefräßiger, dicker, bettelnder, verwöhnter Hund dessen Schlafstelle der Diwan (Polstermöbel) ist. ******************************************* RASKACHL - ungepflegter, abstoßend wirkender Zeitgenosse (Sandler) +++++++++++++++++++++++++++ PARADEISER - heut spricht man nurmehr von Tomaten. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ DETSCHN - eine Ohrfeige, Stromschlag ******************************************** ANANAS - früher hat man zu den Erdbeeren Ananas gesagt (Erdananas) +++++++++++++++++++++++++++ WIPPLINGERBROSCH - Ein wirklich altwiener Ausdruck für die oberen dritten Zähne. Früher gabs in Wien noch nicht soviele private Zahntechniker. Die Zahnklinik der wiener Gebietskrankenkasse in der WIPPLINGERSTRASSE hat zu guten Preisen aber monumental globigen Prothesen hunderttausende Wiener entstellt. >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> LEMPATSCHEK - Lumberjack in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Holzfällerjacke in Amerika bekannt geworden und von uns als Freizeitjacke übernommen. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ PODSCH'N - geschlossene Hausschuhe - Plattfuß am Reifen =========================== SCHLAPFM - (Hoizschlapfm,) offener Hausschuh oder (hoit den Schapfm) als Aufforderung zum Stillsein, (den Mund halten). <><><><><><><><><><><> KRAUUVEITL - Krähe - altwiener Ausdruck (das "AUU" gehört nasal gesprochen) +++++++++++++++++++++++++++ PFAU- Ausdruck des Erstaunens ******************************************** DEPPENJANKER - ungelernter Arbeitnehmer der für die niederen Aufgaben verantwortlich zeichnet. +++++++++++++++++++++++++++ PFERSCHA - Pfirsich ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ROTZLEFFE - (Rotzlöffel) Freches Kind / Jugendlicher / junger Erwachsener. _______________________________ ......................................................

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